Grafik, Quelle: Wirtgen GmbH, Windhagen/Deutschland

Recycling von Asphalt einschließlich
ungebundener Tragschicht
Typische Schadensbilder für die Anwendung dieses Verfahrens sind starke Risse und Verformungen in den Randbereichen. Mit dem Kaltrecycler wird die sanierungsbedürftige Fahrbahn aufgefräst, das anstehende Material wie Schotter, Asphalt und eventuell weitere zugeführte Baustoffe werden mit Wasser und hydraulischem Bindemittel homogen durchmischt. Dadurch entsteht ein gebundenes Tragschichtmaterial, die sogenannte Hydraulisch Verfestigte Tragschicht (HVT). Dieses aufbereitete Material wird einplaniert und entsprechend verdichtet. Hierdurch entsteht eine neue Tragschicht welche dem Oberbau angerechnet werden kann.

Recycling von Asphaltbefestigungen
Bei dieser Anwendung handelt es sich um ein Recyclingverfahren, welches ausschließlich die reine Asphaltbefestigung betrifft. Diese wird mittels Bindemittel, bestehend aus hydraulischem Bindemittel und Bitumenemulsion in ein „bitumen-dominantes“ oder ein „hydraulisch-dominantes“ KRC-Gemisch vermengt. Hierdurch werden die Eigenschaften einer asphaltbefestigten Fahrbahn wieder hergestellt.

Immobilisieren von Schadstoffen in-situ mit Bindemittel
Anfallende Schadstoffe vor Ort zu immobilisieren und diese unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten wieder als Baustoffe zu verwenden kann enorme Kosten sparen. Vorhandene kontaminierte Schichten werden aufgefräst, mit Zement (eventuell NovoCrete®) sowie Wasser vermischt, danach einplaniert und verdichtet.
In aller Regel muss auf diese immobilisierte und verfestigte Schicht nur noch eine bituminöse Schutzschicht aufgetragen werden.
Insbesondere eignen sich teerhaltigen Fahrbahnbefestigungen dafür, die enthaltenen Schadstoffe (PAK’s) in-situ zu immobilisieren.

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