Fahrbahnen, die ihren Gebrauchseigenschaften nicht mehr genügen, können durch Auffräsen granuliert werden. Das dabei entstandene Baustoffgranulat kann vor Ort als Tragschichtmaterial verbleiben. Die so granulierte Schicht aus gebundenen und ungebundenen Fahrbahnanteilen besteht überwiegend aus einem günstig abgestuften Korngemisch. Nach dem Einbau und der Verdichtung ist diese Schicht frei von inneren Spannungen.
Gegenüber einer einfachen Überbauung der geschädigten Fahrbahnkonstruktion hat dieses Verfahren zwei ganz wesentliche Vorteile. Die neu entstandene Schicht ist spannungsfrei, dadurch wird der neue Überbau nicht durch Reflexionsrisse gefährdet. Durch die Möglichkeit der Neuprofilierung kann die Quer- und Längsneigung der Fahrbahn gezielt verändert und die Überbauung in gleichmäßigen Schichtstärken ausgeführt werden.
Grafik, Quelle Wirtgen GmbH, Windhagen/Deutschland
