Grafik, Quelle: Wirtgen GmbH, Windhagen/Deutschland

Bodenverbesserung
Das Verfahren der Bodenverbesserung wird hauptsächlich bei Straßen, Verkehrsflächen und beim Hallenbau im Untergrund angewendet. Ebenso für den Bau von dauerhaften Dämmen, Böschungen und Transportwegen.Bei dieser Anwendung ist das primäre Ziel eine Erhöhung der Tragfähigkeit des Planums zu erreichen. Sekundäres Ziel ist eine vollständig homogene Durchmischung des anstehenden Bodens um einen gut zu verarbeitenden Untergrund herzustellen. In nassen, nicht ausreichend tragfähigen Böden wird Kalk oder ein Kalk-Zement-Gemisch durch Ausstreuen und Fräsen eingebracht.Dadurch wird die Oberfläche des Bodens vergrößert und das beinhaltete Wasser reagiert mit den hydraulischen Bindemitteln, der Wassergehalt wird somit auf das ideale Niveau reduziert.Dies ist eine Vorgehensweise, mit der die Plastizitäts- und Verdichtungseigenschaften sowie die Tragfähigkeit von Böden gezielt gesteuert werden können. Die Einbaufähigkeit und Verdichtbarkeit ist sofort verbessert, wodurch der Baufortschritt erheblich gesteigert werden kann. Die Bodenverbesserung wird daher sehr häufig angewendet.

Qualifizierte Bodenverbesserung
Die qualifizierte Bodenverbesserung wird hauptsächlich im Verkehrswegebau angewendet. Hierbei sind höhere Qualitätsanforderungen einzuhalten. Zudem stellt sich bei einer qualifizierten Bodenverbesserung eine erhöhte Anforderung an das Frost- und Tragfähigkeitsverhalten des anstehenden Bodens. Hierbei ist darauf zu achten, dass erst ab einem Mindest-Bindemittelgehalt von 3M% von einer qualifizierten Bodenverbesserung die Rede ist. Geeignete Böden der Frostempfindlichkeitsklasse F3 können durch dieses Verfahren die Eigenschaften eines Bodens der Frostempfindlichkeitsklasse F2 erreichen und so zu einer Reduzierung der Oberbaustärke führen.

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